Empfänger und Routing

Empfänger legen fest, wo Alarme ankommen: in einem Telegram-Chat, einem E-Mail-Postfach, auf einem Discord-Server oder in deinem eigenen System. Das Routing legt fest, welcher Empfänger welchen Alarm bekommt.

Zuletzt aktualisiert: 30.09.2026

Empfänger kurz erklärt

Deine Empfänger verwaltest du unter Wallet Center → Watchdog → Benachrichtigungskanäle. Jeder Empfänger hat einen Namen, einen Kanal und einen Status: Aktiv, Nicht getestet, Verifizierung ausstehend, Nicht erreichbar oder Aus. Du kannst bis zu 20 Empfänger anlegen. Empfänger hinzufügen öffnet einen Dialog mit allen Kanälen; Discord hat einen eigenen Knopf Discord verbinden.

Die Benachrichtigungsglocke auf ftso.app ist immer da. Der Schalter Alarme in der Glocke entscheidet, ob Signal-Alarme dort ebenfalls erscheinen; Konto- und Systemmeldungen erscheinen immer.

Pro Empfänger sind 5 Tests pro Stunde möglich, pro Wallet 20. Empfänger anlegen und ihr Ziel ändern teilen sich eine Grenze von 10 pro Stunde.

Die Kanäle einrichten

Telegram (privater Chat)

  1. Wähle Empfänger hinzufügen, dann Telegram, und gib einen Namen ein.
  2. Drücke Link erstellen. Der Link gilt 10 Minuten und funktioniert einmal.
  3. Öffne den Link selbst oder schick ihn der Person, die die Alarme bekommen soll.
  4. Telegram öffnet den FTSOBest-Watchdog-Bot. Drücke Start.
  5. Zurück im Watchdog zeigt der Empfänger Verbunden. Sende einen Test.

Ist der Link abgelaufen, erstell einfach einen neuen. Blockierst du den Bot später, wird der Empfänger Nicht erreichbar.

Telegram-Gruppe

  1. Wähle Empfänger hinzufügen, dann Telegram-Gruppe, und drücke Link erstellen.
  2. Öffne den Link in Telegram und wähle die Gruppe.
  3. Füge den Bot als Mitglied hinzu. Er braucht keine Adminrechte, aber wer ihn verbindet, muss Admin der Gruppe sein.
  4. Die Gruppe erscheint als Empfänger. Sende einen Test; alle Mitglieder der Gruppe sehen ihn.

Gruppen-Alarme werden in den Ruhezeiten nicht zurückgehalten. Deshalb ist eine Gruppe ein guter Ort für Alarme, die dein ganzes Team sehen soll.

Discord (Direktnachricht)

  1. Drücke Discord verbinden. Discord öffnet sich und fragt, ob du die App FTSOBest Watchdog autorisierst.
  2. Du wirst dem FTSOBest-Discord-Server hinzugefügt und zurück zum Watchdog geleitet.
  3. Schließ die Verifizierung auf dem Server ab. Bis dahin zeigt der Empfänger Verifizierung ausstehend.
  4. Drücke Erneut prüfen. Sobald die Verifizierung gefunden wird, sind die Alarme aktiv.

Pro Wallet gibt es einen Discord-Empfänger. Konnten wir dich nicht zum Server hinzufügen, tritt ihm manuell bei und verbinde dann erneut.

E-Mail

  1. Wähle Empfänger hinzufügen, dann E-Mail, und gib die Adresse ein.
  2. Wir schicken eine Bestätigungs-E-Mail. Öffne sie und drücke auf Confirm address. Der Link gilt 48 Stunden.
  3. Der Watchdog zeigt E-Mail bestätigt — Alarme sind aktiv.

Kommt die E-Mail nicht an, schau im Spam-Ordner nach und nutze E-Mail erneut senden. Zum Schutz vor Missbrauch kann eine Wallet höchstens 10 Bestätigungs-E-Mails pro Tag auslösen, und jede Adresse bekommt höchstens 3 pro Tag. Ist ein Link abgelaufen, speichere die Adresse erneut, um einen neuen zu bekommen.

Webhook

Für dein eigenes System, deinen Bot oder deine Integration. Der Watchdog schickt jeden Alarm als signierten JSON-POST.

  1. Wähle Empfänger hinzufügen, dann Webhook, und gib die URL deines Endpunkts ein.
  2. Speichere. Das Signatur-Secret wird einmal angezeigt, direkt nach dem Speichern. Bewahre es sicher auf; es lässt sich nicht erneut anzeigen.
  3. Drücke Test senden. Nach einem erfolgreichen Test ist der Empfänger aktiv.

Die URL muss öffentliches HTTPS nutzen, auf Port 443 oder einem Port ab 1024. Private und interne Adressen werden abgelehnt.

Jede Anfrage trägt die Header X-Watchdog-Signature, X-Watchdog-Timestamp und X-Watchdog-Payload-Version. Die Signatur ist sha256= gefolgt vom HMAC-SHA256 aus Zeitstempel, einem Punkt und dem unveränderten Body, mit deinem Secret als Schlüssel. Vergleiche sie in konstanter Zeit und lehne alte Zeitstempel ab, damit niemand Anfragen wiederholen kann. Die Felder stehen im Webhook-Schema, Code-Beispiele in der API-Dokumentation.

Discord-Webhook

Postet Alarme in einen Kanal deines eigenen Discord-Servers. Dafür brauchst du auf dem Server das Recht, Webhooks zu verwalten.

  1. Öffne in Discord Servereinstellungen → Integrationen → Webhooks und wähle Neuer Webhook.
  2. Wähle den Kanal und drücke Webhook-URL kopieren.
  3. Wähle im Watchdog Empfänger hinzufügen, dann Discord-Webhook, und füge die URL ein.
  4. Speichere und drücke Test senden.

Löscht jemand den Webhook in Discord, wird der Empfänger Nicht erreichbar. Leg einen neuen Webhook an und füge die neue URL ein.

Slack-Webhook

  1. Öffne api.slack.com/apps und wähle Create New App, dann From scratch. Gib einen Namen ein und wähle deinen Workspace.
  2. Öffne Incoming Webhooks und schalte es ein.
  3. Wähle Add New Webhook to Workspace, wähle den Kanal und erlaube den Zugriff.
  4. Kopiere die URL. Sie beginnt mit https://hooks.slack.com/services/.
  5. Wähle im Watchdog Empfänger hinzufügen, dann Slack-Webhook, füge die URL ein, speichere und drücke Test senden.

Workflow-Webhooks, deren URL /triggers/ enthält, werden nicht unterstützt. Nutze einen Incoming Webhook.

Standard-Empfänger und Routing

Ein Empfänger mit der Markierung Standard-Empfänger bekommt die Alarme aller Watches, die den Standard nutzen. Dein erster Telegram-, Discord- oder E-Mail-Empfänger wird automatisch Standard-Empfänger; Webhooks und Gruppen nicht.

Im Abschnitt 4. Empfänger des Watch-Editors wählst du:

  • Standard-Empfänger verwenden: Die Watch erreicht die Glocke und alle Standard-Empfänger.
  • Eigene Auswahl: Entferne den Haken bei Standard-Empfänger verwenden und hake die Empfänger für diese Watch an. Nur aktive Empfänger lassen sich anhaken.
  • Andere Empfänger für Signalgruppen: Schick einzelne Gruppen woandershin, zum Beispiel FDC-Alarme nur in die Telegram-Gruppe deines Teams. Diese Option erscheint bei Watch-Typen mit mehreren Signalgruppen, etwa bei der Provider-Watch.

Beispiel: Du hast einen E-Mail-Empfänger als Standard und eine Telegram-Gruppe für dein Team. Bei deiner Provider-Watch behältst du den Standard und setzt die Gruppen FDC und Verstöße auf die Telegram-Gruppe. FDC- und Verstoß-Alarme erreichen jetzt das Team, alles andere weiterhin deine E-Mail.

Erreicht eine Watch niemanden, zeigt der Editor Diese Watch erreicht derzeit niemanden.

Nicht erreichbar – was tun?

Ein Empfänger wird Nicht erreichbar, wenn das Ziel die Zustellung dauerhaft verweigert. Beispiele sind ein blockierter Bot, eine entfernte Gruppe oder ein gelöschter Discord- oder Slack-Webhook. Alarme an diesen Empfänger schlagen dann fehl, und der Alarm-Verlauf zeigt den Fehler.

  1. Öffne den Alarm-Verlauf, filtere auf Nur fehlgeschlagene und öffne den neuesten Alarm. Die Zustellzeile dieses Empfängers zeigt den Fehler.
  2. Behebe die Ursache: Gib den Bot wieder frei, füge ihn erneut zur Gruppe hinzu oder erstelle eine neue Webhook-URL.
  3. Drücke Test senden. Ein erfolgreicher Test hebt den Status auf.
  4. Ist das Ziel endgültig weg, entferne den Empfänger. Der Dialog zeigt, wie viele Watches betroffen sind.

Alle Kanäle im Überblick

  • In-App-Benachrichtigungen: Jeder Alarm erscheint in deiner Benachrichtigungsglocke auf ftso.app. Stellt auch während der Ruhezeiten zu.
  • Webhook: HMAC-signierter JSON-POST an deinen eigenen https-Endpunkt — für Bots und Integrationen. Stellt auch während der Ruhezeiten zu.
  • Telegram: Alarme als Direktnachricht vom FTSOBest-Watchdog-Bot. Wird während der Ruhezeiten zurückgehalten.
  • Telegram-Gruppe: Alarme, die alle Mitglieder einer Telegram-Gruppe sehen. Stellt auch während der Ruhezeiten zu.
  • Discord: Alarme als Direktnachricht vom FTSOBest-Watchdog-Bot auf unserem Discord. Wird während der Ruhezeiten zurückgehalten.
  • E-Mail: Alarme per E-Mail an eine Adresse, die du einmal bestätigst. Wird während der Ruhezeiten zurückgehalten.
  • Discord-Webhook: Postet Alarme über die Webhook-URL in einen Kanal deines eigenen Discord-Servers. Stellt auch während der Ruhezeiten zu.
  • Slack-Webhook: Postet Alarme über eine Incoming-Webhook-URL in einen Kanal deines Slack-Workspace. Stellt auch während der Ruhezeiten zu.